Sogleich löschte sie ihre Miene wieder aus, machte sich ganz sanft und farblos.

„Dann tu’s doch, arme Kleine! Wie glücklich wärest du!“

Aber Lola war aufmerksam geworden.

„Warum? Du möchtest es?“

Ein Schritt ward laut: Pardi. Angstvoll wendete Claudia sich umher.

„O Gott! ich muß fort.“

„Warum? Bleibe!“

Claudia zuckte, in fliegendem Schrecken, an der Hand, die sie festhielt. Sie drückte die Zähne in die Lippe, sah nicht vom Boden auf und drehte Pardi, wohin er sich immer stellte, den Rücken. Lolas Blick ging von ihr zu ihm. Plötzlich ließ sie Claudia los.

„Adieu,“ sagte Claudia, ohne den Mund zu öffnen. Sie lief hinaus.

„Was hat sie?“ — und Pardi war erblaßt. Lola, am Fenster, kämpfte ihren Atem zur Ruhe. Mit einer langsamen Wendung: