„Sie sind verrückt; aber da Sie sich endlich zeigen, da Sie endlich aus dem Nebel tauchen, sollen Sie haben, was Sie sich wünschen.“
Er lachte auf. Arnold machte zwei schlanke, kühne Schritte. Lola sah ihn jung und gespannt, wie einen Knaben, der zum erstenmal aus dem Jugendgehege und vor den ersten Feind hintritt; der die Spiele hinter sich gelassen hat und vor Ernst bebt. Er sagte hell:
„Sie haben die Waffe zu wählen; aber wählen Sie nicht die Pistole, sind Sie ein Feigling. Und bestehen Sie nicht mit mir darauf, daß einer von uns am Platze bleibt, sind Sie ein Feigling.“
„Sie hoffen, mich dazu zu machen?“ sagte Pardi, die Zähne entblößend.
Arnold verbeugte sich vor Lola und ging.
„Erwarten Sie mich!“ sagte sie laut, und sie stand auf. Ihr Hut, ihr Jackett lagen noch da; sie machte sich fertig. Arnold öffnete ihr die Tür.
„Träume ich?“ sagte Pardi. Lola kam zurück. Dicht vor ihm:
„Claudia hat dir Sieg gewünscht: es war ihr letzter Ausruf. Aber sie ist nicht die Tote, die dir Glück bringt.“
Und sie wandte sich langsam.
„Soll ich dem Kutscher winken?“ fragte Arnold.