„Nein.“
„Wozu auch: da wir nicht fliehen, sondern frei dahingehen.“
Lola sah vor sich nieder.
„Nicht er hat mich verwundet. Claudias Mann tat es, als er sie tötete.“
Da er schwieg:
„Ändert das deinen Sinn?“
„Nein.“
Sie hob die Stirn; beglückt sah sie ihn an.
„O nein!“ wiederholte er. „Hat er’s nicht getan? So hätte er’s doch tun können. Ich habe dein Blut gesehen. Man sprach mir von deiner Verwundung; Guidacci sprach — ich weiß nicht was. Kaum hörte ich, dein Blut sei geflossen, da betäubte meins mich mit seiner Wallung. Ich fühlte, daß der, der dich anrühren könne, nicht länger leben dürfe. Du bist mein. Ich habe genug um dich gelitten.“
„Wir haben genug umeinander gelitten;“ und sie nahm seinen Arm.