„In der Kehle, dummes Ding! Steffen ist da. Mach geschwind und bring ’n Kraus Trinken rein!“
„Ho, hopsa, ja, gleich, gleich!“ erscholl’s von der Küche her.
Der Alte rieb sich die Hände und sagte: „Nun sollste mal sagen, wie dir unser Gebrautes schmeckt, Junge!“
Steffen hatte am Tische Platz genommen, die Meisterin wieder zu spinnen begonnen, während der Meister, wie er gern zu tun pflegte, sich auf die „Tögebank“ setzte.
„Der Kraus der kommt!“ ertönte es jetzt ganz nahe hinter der Tür.
„Was bringt er?“ rief Drewes, mit Lächeln den alten Spielspruch aufnehmend.
„’ne witten und ’ne greunen,
eck will jöck drei Junggesellen neumen.“[14]
antwortete Sophie lustig hinter der Tür.
„Ach, dumme Deer, was willste mit einem Weißen und einem Grünen?“ lachte Drewes, „nimm du dir einen Fahlen und laß die Schreiber und die Jäger zum Teufel laufen.“