Der Graf vom Strahl. Sprich! Rede!
Der Kaiser (ernst). In deinem Haus den Vater nimmst du auf!
Der Graf vom Strahl. Du spottest!
Der Kaiser. Was! du weigerst dich?
Der Graf vom Strahl. In Händen! In meines Herzens Händen nehm ich ihn!
Der Kaiser (zu Theobald). Nun, Alter; hörtest du?
Theobald (fährt ihm Käthchen zu). So gib sie ihm! Was Gott fügt, heißt es, soll der Mensch nicht scheiden.
Der Graf vom Strahl (steht auf, und nimmt Käthchens Hand). Nun denn, zum Sel'gen hast du mich gemacht!—Laßt einen Kuß mich, Väter, einen Kuß nur Auf ihre himmelsüßen Lippen drücken. Hätt ich zehn Leben, nach der Hochzeitsnacht, Opfr' ich sie jauchzend jedem von euch hin!
Der Kaiser. Fort jetzt! daß er das Rätsel ihr erkläre!
(Ab.)