(Sie setzen sich.)
Gottfried. Wie befindest du dich?
Käthchen. Sehr wohl.
Theobald. Du scheinst doch blaß, und deine Stirne ist voll Schweiß?
(Pause.)
Gottfried. Sonst warst du so rüstig, konntest meilenweit wandern, durch Wald und Feld, und brauchtest nichts, als einen Stein, und das Bündel das du auf der Schulter trugst, zum Pfühl, um dich wieder herzustellen; und heut bist du so erschöpft, daß es scheint, als ob alle Betten, in welchen die Kaiserin ruht, dich nicht wieder auf die Beine bringen würden.
Theobald. Willst du mit etwas erquickt sein.
Gottfried. Soll ich gehen und dir einen Trunk Wasser schöpfen?
Theobald. Oder suchen wo dir eine Frucht blüht?
Gottfried. Sprich, mein liebes Käthchen!