[7] Eine quellengemäße geschichtliche Darstellung der Kohlhasischen Händel hat Klöden gegeben in Gropius’ Beiträge zur Geschichte Berlins, Berlin 1840 S. 61 ff. Wenn er im Vorwort sagt, zu Kleists Erzählung habe die Geschichte nichts als einige Namen beigesteuert, so ist dagegen zu bemerken, daß nicht die wesentlichen Thatsachen, sondern gerade die Namen unhistorisch sind; denn der Junker hieß Günther von Zaschwitz auf Melaun bei Düben. Man möchte doch vermuthen, nicht Pfuels Erzählung, sondern irgend einem älteren Buche habe Kleist den Stoff entlehnt, vielleicht dem von B. Mentz, Kurtze Erzehlung vom Vrsprung vnd Hehrkommen der Chur vnnd Fürstlichen Stämmen, Sachsen, Brandenburg, Anhalt vnd Lawenburg, Wittenberg 1597, das Klöden außer Hafftiz besonders benutzt hat.
[8] III, 71.
[9] III, 48.
[10] III, 124.
[11] Ich führe einige Beweisstellen für die im Text hervorgehobenen Lieblingsworte Kleists an: „dergestalt daß“ Kohlhaas III, 39, 47, 57, 75, 104, 109, 114; das Erdbeben in Chili S. 164; die Verlobung in St. Domingo S. 188; das Bettelweib von Locarno S. 224, 225, 226; die heilige Caecilie S. 249, 250; der Zweikampf S. 272, 273; Käthchen von Heilbronn II, 132. „Gleichwohl“: Kohlhaas III, 22, 35, 63, 75, 102, 109; Marquise v. O. S. 151; Findling 235; die heilige Caecilie 252; Käthchen von Heilbronn I, 123, 125, 130; die Hermannsschlacht 397; der Prinz v. Homburg 325, 345; Amphitryon I, 374, 375. „Nicht sobald — als“: Kohlhaas III, 34, 39, 58. „Falls“: Kohlhaas III, 27, 64, 77, 94. „Gleichviel“: Kohlhaas III, 57, 60, 79; Marquise v. O. 153; die heilige Caecilie 251; der Zweikampf 286; Prinz v. Homburg II, 279, 281, 315, 320, 323, 327, 331; die Hermannsschlacht 509; Amphitryon I, 417. „Inzwischen“: Kohlhaas III, 34, 43, 77, 98, 106, 111; Marquise v. O. 124, 125; der Zweikampf 266, 287.
[12] Penthesilea I, 201, 224; die Hermannsschlacht II, 383; an Franz den Ersten III, 374.
[13] Akt III. Sc. 1. II, 188.
[14] Käthchen v. Heilbronn A. V. S. 1. II, 248; die Hermannsschlacht A. II, S. 1. II, 402; III, 379.
[15] III, 376, 377, 372.
[16] A. III, S. 6. II, 443.