Die Hauptmännin. Zum Kampf steht sie gerüstet,
Ich sag's euch, dem Peliden gegenüber,
Die Königinn, frisch, wie das Perserroß,
Das in die Luft hoch aufgebäumt sie trägt,
Den Wimpern heiß're Blick', als je, entsendend,
Mit Athemzügen, freien, jauchzenden,
Als ob ihr junger kriegerischer Busen
Jetzt in die erste Luft der Schlachten käme.

Die Oberpriesterinn.
Was denn, bei den Olympischen, erstrebt sie?
Was ist's, da rings, zu Tausenden, uns die
Gefangenen in allen Wäldern wimmeln,
Das ihr noch zu erringen übrig bleibt?

Die Hauptmännin.
Was ihr noch zu erringen übrig bleibt?

Die Mädchen. (auf dem Hügel)
Ihr Götter!

Die erste Priesterinn.
Nun? Was giebt's? Entwich der Schatten?

Das erste Mädchen.
O ihr Hochheiligen, kommt doch her!

Die zweite Priesterinn. So sprecht!

Die Hauptmännin.
Was ihr noch zu erringen übrig bleibt?

Das erste Mädchen.
Seht, seht, wie durch der Wetterwolken Riß,
Mit einer Maße Licht, die Sonne eben
Auf des Peliden Scheitel niederfällt!

Die Oberpriesterinn.
Auf wessen?