Ulysses. Nun, ja!
Wie ein Beseßner fragt' ich, ob der ganze
Helenenstreit, vor der Dardanerburg,
Gleich einem Morgentraum, vergessen sei?
Achilles. (indem er ihm näher trit)
Wenn die Dardanerburg, Laertiade,
Versänke, du verstehst, so daß ein See,
Ein bläulicher, an ihre Stelle träte;
Wenn graue Fischer, bei dem Schein des Monds,
Den Kahn an ihre Wetterhähne knüpften;
Wenn im Pallast des Priamus ein Hecht
Regiert', ein Ottern- oder Ratzenpaar
Im Bette sich der Helena umarmten:
So wär's für mich gerad' so viel, als jetzt.
Ulysses.
Beim Styx! Es ist sein voller Ernst, Tydide!
Achilles.
Beim Styx! Bei dem Lernäersumpf! Beim Hades!
Der ganzen Oberwelt und Unterwelt,
Und jedem dritten Ort: es ist mein Ernst;
Ich will den Tempel der Diana sehn!
Ulysses. (halb ihm ins Ohr)
Laß ihn nicht von der Stelle, Diomed,
Wenn du so gut willst sein.
Diomedes. Wenn ich—ich glaube!
Sei doch so gut, und leih' mir deine Arme.
Der Herold. (trit auf)
Achilles.
Ha! Stellt sie sich? Was bringst du? Stellt sie sich?
Der Herold.
Sie stellt sich, ja, Neridensohn, sie naht schon;
Jedoch mit Hunden auch und Elephanten,
Und einem ganzen wilden Reutertroß:
Was die beim Zweikampf sollen, weiß ich nicht.
Achilles.
Gut. Dem Gebrauch, war sie das schuldig. Folgt mir!
—O sie ist listig, bei den ewigen Göttern!
—Mit Hunden, sagst du?