(Er setzt sich nieder und schreibt.)

Kurfürstin.
Von ganzem Herzen gern!

Der Prinz von Homburg (legt den Brief zusammen und übergibt ihn dem Wachtmeister; indem er sich wieder zur Kurfürstin wendet, und den Arm sanft um Nataliens Leib legt). Ich habe so Dir einen Wunsch noch schüchtern zu vertraun, Des ich mich auf der Reis entlasten will.

Natalie (macht sich von ihm los).
Bork! Rasch! Mein Halstuch, bitt ich!

Kurfürstin. Du? Einen Wunsch mir?

Erste Hofdame.
Ihr tragt das Tuch, Prinzessin, um den Hals!

Der Prinz von Homburg (zur Kurfürstin).
Was? Rätst du nichts?

Kurfürstin. Nein, nichts!

Der Prinz von Homburg. Was? Keine Silbe?

Kurfürstin (abbrechend).
Gleichviel!—Heut keinem Flehenden auf Erden
Antwort ich: nein! was es auch immer sei;
Und dir, du Sieger in der Schlacht, zuletzt!
—Hinweg!