Er trat in Badners Stube, und fand den guten Greis auf dem Bette liegend. Badner schien durch das Hereinwandeln der beiden aus einem leichten Schlummer aufgestört zu, werden; durch Anstrengung all seiner Kräfte erhob er sich mit dem halben Leibe, den Grafen zu bewillkommen.
„Lieber Badner, was ist dir geschehn?“ fragte Florentin ängstlich, indem er sich dem Bette näherte.
Badner. (mit matter, oft abgebrochner Stimme) Mein Herr, — mein lieber Herr!
Florentin. Um Gotteswillen, wie siehst du so blaß, so elend aus!
Badner. Ach Gott, erinnert Ihrs Euch noch, was ich sprach, da wir über die deutschen Gränzen ritten?
Florentin. Nein, Badner, so arg ist es noch nicht. Wirst nicht in Kanella dein Begräbnis finden.
Badner. Ich werd es. — Ach, lieber — lieber Herr!
Florentin. (zu Dulli) Was ist ihm wiederfahren?
Dulli. Verwundet ist er in der Nacht, und wie ich glaube, gefährlich verwundet. Halbtod schleppte man ihn hieher.
Florentin. Ist kein Wundarzt gerufen worden?