„Auch er ist dahin!“ — seufzte er: „auch mein Badner ist dahin! — o, ich glaubte ruhen zu können nach überstandnen Gefahren und Leiden — aber, ach, Ruhe! für Florentin — nein sie scheint für mich bei der Unmöglichkeit zu wohnen! — Mein Badner, lebe wohl!“

Mit einemmahle scholl von der Straße auf ein feierlicher Gesang. Dulli flog ans Fenster; er sah die Gassen von tausend Fakkeln erleuchtet und eine zahllose Menge von Menschen um Florentins Hause versammelt. Der Gesang stieg langsam und rührend-feierlich empor; Trompeten und Pauken begleiteten ihn. — Ein Kanellesischer Dichter hatte ihn längst schon auf die wiederkehrende Freiheit angefertigt; er lautete so:

Heilig ist Gott und groß!

Heilig ist Gott und gnädig!

Heilig ist Gott und gerecht!

Hallelujah! Hallelujah!

Ach seufzete das Land,

Unter der Tyrannenwuth;

Greise flehten, Kinder flehten:

„Herr erbarme dich unser!“