Der erste September näherte sich immer mehr; unsre Pilger fingen an, öftrer an Mont-Rousseau zu denken, Josselin mit Vergnügen, Duur mit heimlichen Grauen.

Zwar hatte Duur von der neuen Welt nur immer noch sehr wenig gesehn und erfahren; aber was er gesehn und gehört, machte ihn nur noch lüsterner auf das Uebrige.

„Begnüge Dich mit diesem,“ rief dann Josselin oft: „ehe Du mehr siehest und Du zu Reue Ursachen erhältst, in diesem Zeitalter zu leben. — Komm nach Mont-Rousseau, da wohnt für uns der Himmel.“

„Für mich nicht!“ seufzte Duur.

„Kannst Du der Zukunft ins Herz sehn? Damit Du inzwischen doch noch einen Deiner Wünsche stillest, so wollen wir die Gegenden aufsuchen, in welchen weiland die Sorbenburg stand, und wo Du so glücklich Deine Kinderjahre vertändelt hast.“

„Das Grab meinen Oheims! — Das Grab meines Rikchens!“ rief Duur und die Abreise war beschlossen.

Sie zogen von dannen, durch Dorf und Stadt, und allenthalben erblickte der Sohn des achtzehnten Jahrhunderts den schönsten Kontrast zwischen dieser Zeit und der Vergangenheit.

„Hier laß uns ausruhn!“ rief eines Tages Josselin, und warf sich am Fuße eines grünen Hügels nieder, auf dessen Rücken alt und baufällig Galgen und Rad standen.

„Hier? — die Aussicht ist nicht intressant.“

„Sehr!“