„Nun wo bin ich denn? Ich bitte Dich, antworte mit ehrlich — ich bin erkenntlich. Wo bin ich?“

„Das sollten Sie nicht wissen? Sind Sie nicht schon seit eingen Tagen bei uns? Sehn Sie sich doch um!“

„Wo bin ich? frag ich!“ tief Florentin etwas aufgebracht.

„Sie befinden sich nicht wohl. Der Hausarzt ist noch wach in seinem Zimmer.“

„Mensch, ich flehe Dich an, um Gotteswillen, quäle mich nicht — antworte, wie ich frage, oder ich werde im ganzen Hause Lärmen machen.“

„Ei nun — Sie sind im Schlosse des Grafen von Gabonne, einen Spaziergang weit von Mont-Rousseau.“

„Wie bin ich hieher gekommen?“

Der Diener lächelte ihn schweigend mit einem verdachtvollen Blick an, ging endlich auf ihn zu, und sagte mit vertraulichem Tone:

„Gedulden Sie sich nur ein Augenblickchen, mein Herr, nur ein Augenblickchen. Ich bin sogleich wieder hier.“

„Wo willst Du hin?“