„Ich will den Herrn Charly herbeiholen.“

„Wer ist der Herr Charly?“

„Der Hausarzt. Er wacht noch. Ich habs Licht an seinem Fenster gesehn.“

„Mensch, ich bitte Dich, willst Du mich mit Gewalt um meine Geduld bringen, mich überreden, ich habe meinen Verstand eingebüßt! — Steh und rede, wie bin ich hieher gekommen?“

„In dies Zimmer?“

„Freilich.“

„Sie schliefen unten in der Jelängerjelieberlaube am Teiche — die Abendluft ist ungesund. Der Herr Graf befahl, Sie auf Ihr Zimmer zu tragen.“

Duur hörte dies und brach in ein lautes Gelächter aus. Montrousseau war von Gobbys Gute sechzig und etliche Meilen entfernt — dies wußte er: „Josselin, willst Du Scherz mit mir treiben: so mußt Du wenigstens das Gesetz des Wahrscheinlichen beobachten!“ dachte er bei sich, und sah das Portrait an, welches er noch immer in der Hand trug.

„Kennst Du dies Gemälde? weißt Du, wer dies seyn soll?“ fragte er.

„Sie ist zum Sprechen getroffen — das Fräulein Imada, des Grafen Nichte.“