Florentin. (läßt erschrocken ihre Hand fahren) Was war das? Imada, noch einmal — wie nannten Sie mich da?
Imada. Ist Ihnen in diesem Traum Ihr eigner Name fremd geworden? — Vinzenz!
Florentin. (nachlallend) Vinzenz! — Jezt sind die Räthsel mir gelöst. So streckt sich euer Arm durch alle Jahrhunderte hinab, ihr sonderbaren Weltregierer! Imada — mein Traum ist hin — nun alles hin! — Ach Gott, so werd’ ich göttlich noch belohnt — Imada, eine goldne Hoffnung geht mir auf; die Macht, die uns zusammenführte, kann noch mehr. Ich glaub an ihre Wunder. — Verzeihn Sie, ich rede etwas verwirrt —
Imada. Und doch versteh ich Sie.
Florentin. Verstehen Sie auch das, was ich nicht sage, was mein Herz nur im Geheimen sich von Ihnen plaudert?
Imada. (verwirrt) Von mir?
Florentin. Kann izt mein Herz von etwas anderm plaudern? —
Imada. Die Antwort — auf ein andermal.
Florentin hatte eine Wiederholung seiner Frage auf den Lippen — er ergriff Imada’s Hand — und die Sonnen verschwanden von oben — die alte Finsterniß war zurückgekehrt.
„Folgen Sie mir nur nach!“ flüsterte Imada, indem sie ihm an der Hand mit sich führte.