Sie ergriffen die Leine und zogen sie an, auf diese Weise zogen sie ein dickes, an die Leine gebundenes Tau zur Klippe hinüber.
Das Ende dieses sehr festen und widerstandsfähigen Taues wurde an den Felsen befestigt, und so war eine Verbindung zwischen der Klippe und dem festen Lande hergestellt. Man brauchte nur noch den auf Rollen laufenden Korb hinüberzusenden, um die Schiffbrüchigen einen nach dem andern auf die geheimnisvolle Insel zu holen.
Da das Tau in etwas abschüssiger Richtung nach der Klippe hinabführte, rollte der Rettungskorb leicht hinunter.
Zwei der halberstarrten Männer stiegen ein und wurden mittelst einer Leine, die am Korb befestigt war, von den Indern auf den Felsenstrand der Insel herübergezogen.
Dort reichte man ihnen sofort wollene Decken, während der Rettungskorb schon wieder nach der Klippe hinunterrollte.
Auf diese einfache Art und Weise wurden im Verlauf von kaum einer halben Stunde die sämtlichen zehn Männer, welche sich auf der Klippe befanden, auf die Insel gebracht.
Kapitän Mors betrachtete die Geretteten, die vor Kälte und Nässe fast erstarrt waren und sich in einem ganz jämmerlichen Zustande befanden.
Je zwei Inder faßten einen der Geretteten unter den Arm, da sie dieselben nur auf diese Weise aufrecht zu erhalten vermochten.
Nun ging es landeinwärts, nach einem der in den Klüften erbauten Gebäude, in denen die Schiffbrüchigen einstweilen Unterkunft finden sollten.
Dort wurden sie ihrer triefend nassen Kleidung entledigt und ihnen einige warme, behagliche Lagerstätten hergerichtet.