Kapitän Mors erntete Bewunderung, denn diese Leute verstanden die Wissenschaft eines Ingenieurs zu schätzen. Kapitän Mors erschien ihnen, wie der König der Ingenieure.

Die alleinigen Ausnahmen machten Wilkes und Penn, die fanden, wie alle Irländer, bald ihre Ruhe und Gleichgültigkeit wieder.

Sie betrachteten all dieses Sonderbare hier mit der Miene von Männern, die sich in alles zu finden wissen und machten sich im übrigen ebenso nützlich, wie ihre anderen Gefährten.

Kapitän Mors bemerkte mit innerer Zufriedenheit, daß die Leute unter den veränderten Verhältnissen nicht im mindesten zu leiden schienen.

Bei den Indern hatten sich jedesmal Störungen gezeigt, wenn eine solche Reise angetreten wurde. Da klagten sie über Kopfschmerz, über Schwindel, über fürchterliches Ohrensausen.

Die Leute aber hier, welche im Unterseeboot gearbeitet, zeigten sich lustig und guter Dinge und meinten, daß solche Reise etwas Wunderbares sei und daß sie an dieser Fahrt großes Vergnügen empfänden.

Kapitän Mors wollte diesmal im Weltenfahrzeug den ganzen Erdball umkreisen, aber außerhalb der Luftzone die Fahrt unternehmen.

Da gedachte er nochmals die magnetischen Strömungen zu studieren, ferner wollte er die seltsamen Geschöpfe beobachten, die an den Grenzen des Luftozeans einstmals von ihm entdeckt wurden.

War diese Rundfahrt vollendet, so wollte Kapitän Mors den Riesenmagneten der Erde zuwenden und dann mit furchtbarer Geschwindigkeit zum Trabanten unserer Erde, zu dem noch so viele Rätsel bergenden Monde fliegen.

Die ersten zwei Tage und Nächte gingen ohne Störungen vorüber.