„Macht auf,“ donnerte Kapitän Mors, „öffnet auf der Stelle.“
Ein Hohngelächter gab Antwort. Wilkes und Penn lachten wie die Tollen.
„Das glaube ich wohl,“ schrie der erstere. „Aber wir müßten ja Narren sein, wenn wir die Macht, die wir jetzt besitzen, aus den Händen lassen sollten. Das fällt uns nicht im Traume ein. Wir gebieten jetzt über das Weltenfahrzeug.“
„Wahnwitzige!“ rief Kapitän Mors. „Ihr versteht nicht dieses wunderbare Fahrzeug zu führen, dazu bin nur ich imstande. Oeffnet und ich will sehen, ob ich noch Gnade walten lassen kann. Der Rausch hat Euch gewissermaßen betört, der Sinnenrausch, daß Ihr ein solches Fahrzeug lenkt. Aufgemacht, ich fordere es auf der Stelle!“
„Wenn tausend Teufel kämen, würde ich der Herr des Wunderfahrzeuges bleiben,“ schrie Wilkes. „Penn und ich, wir sind einig und die andern hier gehorchen uns, denn sie sehen ja jetzt, daß wir auf Erden Schätze erwerben, daß wir die mächtigsten Leute des ganzen Erdballs werden können. Also spart Eure Worte! Wir haben die Macht und diese wollen wir benutzen.“
Kapitän Mors trat zurück, denn er wußte, daß die schwere Eisentür nur mit Anwendung größter Gewalt gesprengt werden konnte.
Er wollte sich überlegen, was zu beginnen wäre, unterdessen aber berieten die beiden Rädelsführer da drinnen, wie sie sich des Maskierten entledigen könnten.
Kapitän Mors hörte ein Wispern und Zischeln und da ahnte er, daß Unheil drohte. Rasch verließ er den Arbeitsraum, um Terror zu warnen, während das Hohngelächter von neuem aus dem verschlossenen Maschinenraum herübertönte.
5. Kapitel.
Furchtbare Stunden.
Terror erwartete Kapitän Mors im Beobachtungsraum.