Das Weltenfahrzeug schwankte jetzt wie ein Schiff im wildesten Sturme, bis es allmählich das Gleichgewicht bekam und nun wieder mit furchtbarer Geschwindigkeit durch den Weltenraum dahinraste.
Kapitän Mors überzeugte sich mit einem Blick, daß Terror nicht verletzt sei.
„So, das wäre vorüber,“ meinte er. „Jetzt will ich zusehen, ob die Empörer den Maschinenraum öffnen.“
„Wenn es geschieht, Kapitän, es sind sechs gegen einen und das schlimmste ist, daß unsere elektrischen Waffen in einem Schrank des Maschinenraums aufbewahrt werden.“
„Das ist allerdings fatal,“ sprach der Maskierte. „Das erschwert mein Vorhaben. Würden sie die Tür öffnen und hätte ich den elektrischen Revolver zur Hand, so würde ich die Waffe unnachsichtlich gegen die beiden Rädelsführer gebrauchen.“
„Wenn die Kerle die Waffen finden,“ rief Terror besorgt, „dann werden sie dieselben gegen uns gebrauchen.“
„Das mag sein,“ erwiderte Mors. „Aber, dieser Schrank ist versteckt und in die eiserne Wand eingelassen. Sie werden ihn nicht so leicht finden. Außerdem trage ich den Schlüssel in meiner Tasche.“
Terror war in großer Sorge und meinte, die Meuterer möchten doch den Schrank öffnen, die elektrischen Waffen finden und sich dann derer gegen den Luftpiraten und dessen Anhänger bedienen.
War dies der Fall, so wurde die Situation eine geradezu verzweifelte.
„Das Auffinden der Waffen wäre allerdings ein schwerer Schlag,“ sprach Kapitän Mors, als Terror nochmals Bedenken äußerte. „Aber das alles ist nicht so schlimm wie der Gedanke, daß die Empörer durch ihre Unbesonnenheit das Weltenfahrzeug auf den sogenannten toten Punkt bringen. Sie wissen nicht, wie man diese gefährliche Zone passiert und da werden sie selbst ihr Todesurteil unterschreiben, aber zugleich auch das unsere.“