Auf der geheimnisvollen Insel pflegte man nach solchen furchtbaren Stürmen immer die Küste abzusuchen, da es nicht selten vorkam, daß alsdann Trümmer angeschwemmt wurden.

Oft genug fand man Eingeborenen-Canots von den benachbarten Inseln oder vielmehr die Trümmer dieser sonst ziemlich seetüchtigen Fahrzeuge.

Es war jetzt hell genug geworden, aber ein feiner Regen rieselte hernieder.

Kapitän Mors, die Ingenieure und einige Inder hüllten sich in ihre wasserdichten Regenmäntel und machten sich daran, den Klippenstrand der geheimnisvollen Insel zu umschreiten.

Unwillkürlich verfolgte Kapitän Mors den Weg nach dem nordöstlichen Strand und wendete sich der Stelle zu, wohin das blaugrüne Licht getrieben wurde.

Einer der Inder, ein junger, sehr leichtfüßiger Mann, war eine Strecke voraus und erstieg gerade mit großer Behendigkeit die Klippen.

Da richtete sich der Mann plötzlich empor.

„Kapitän, Kapitän,“ schrie er, mit den Armen gestikulierend. „Kommt rasch, rasch, hier ist etwas Seltsames zwischen die Klippen geklemmt und da sind auch Menschen!“

Es war kein Wunder, daß dieser Zuruf Kapitän Mors und dessen Begleiter zur größten Eile veranlaßte.

Sie rannten um die Wette, klommen an den Klippen empor und schauten in eine Art Bai hinunter.