Diese war ganz von Klippen angefüllt und dort lag in der Tat etwas Merkwürdiges.

Es erschien fast wie ein riesiger Fisch von ungeheuren Dimensionen, wie ein gestrandetes Ungeheuer, an dessen Seiten die Wogen brandeten.

Gischt und Wogenschaum gingen über das sonderbare Ding hinweg, so daß es nur selten den Blicken sichtbar wurde.

„Das ist kein Meeresungeheuer,“ rief Kapitän Mors plötzlich. „Das ist Menschenwerk, ein Fahrzeug, welches sicherlich aus Metall hergestellt ist. Nein, ich täusche mich nicht, das ist ein Unterseeboot.“

„Von dem ist das geheimnisvolle Licht ausgegangen,“ ergänzte Terror. „Kapitän, die dort hatten nichts Gutes im Sinne. Es war auf uns abgesehen, das Unterseeboot wollte jedenfalls die Bewohner unserer Insel angreifen. Jetzt ist das Ding gescheitert und die Wellen werden es allmählich in Stücke zerschlagen.“

„Das mag sein,“ erwiderte Kapitän Mors. „Aber jetzt müssen wir sehen, daß wir die Menschen dort auf die Insel schaffen. Das gebietet die Menschlichkeit, selbst, wenn diese Leute feindliche Absichten hegen. Was dann mit diesen Leuten geschehen wird, werde ich noch bestimmen. Sie befinden sich jetzt in größter Not und sind dem Untergang nahe.“

Es war in der Tat ein großes Unterseeboot, welches der furchtbare Sturm zwischen die Klippen getrieben hatte.

Da lag es festgeklemmt und ragte gleich einem kolossalen Ungeheuer aus den Wogen empor.

Seine Lage aber brachte es mit sich, daß eine Anzahl Menschen, die sich zweifellos im Innern befunden hatten, eine hoch aus dem Wasser emporragende Klippe erreichen konnten.

Da hockten sie in verzweifelter Lage, bis auf die Haut durchnäßt, Gischt und Wogenschaum ging über sie hinweg, und die Brandung drohte diese Leute mit sich fortzureißen und ihre Körper an den zackigen Klippen zu zerschmettern.