Star zeigte jetzt jene Ruhe, die er im Verkehr mit dem Kapitän gelernt, ebenso benahm sich der Professor.
Die Inder und die anderen europäischen Mannschaften des Weltenfahrzeuges kamen jetzt herbeigerannt und schauten fragend auf Kapitän Mors. Sie wollten in seinen Mienen lesen.
Aber die Ruhe des seltsamen Mannes teilte sich auch ihnen mit, und als die Leute sahen, daß Kapitän Mors keine Miene verzog, und daß seine Augen feurig wie immer blitzten, warteten sie ruhig ab, was der berühmte Führer nunmehr beginnen würde.
„Untersucht zunächst die Innenräume des Weltenfahrzeuges,“ klang die Stimme des Luftpiraten. „Seht zu, ob Ihr irgend einen Schaden entdecken könnt. Ich erwarte dann sofort Bericht. Vor allen Dingen aber darf niemand das Fahrzeug ohne meine Erlaubnis verlassen.“
Dazu verspürten die Männer auch keine Lust, obwohl sie sahen, daß man sich auf einem mit Luft versehenen Weltkörper befand. Die Atmosphäre war sicherlich dichter als die auf der Erde.
Kapitän Mors besichtigte zunächst den Schaden im Lenkraum und betrachtete durch ein Glasfenster die zerstörten Verbindungsteile.
„Das läßt sich alles wieder gut machen,“ erklärte er nach kurzer Betrachtung. „Reserveteile haben wir im Ueberfluß, aber, es wird freilich einige Zeit vergehen, es ist gar nicht ausgeschlossen, daß wir mehrere Tage, ja Wochen auf diesem unbekannten Planeten verweilen müssen.“
Bald erschienen auch die übrigen Mannschaften, aber sie hatten nichts Bedenkliches zu melden. In den unteren Räumen des Fahrzeuges war alles in Ordnung, da hatte man keine Beule, kein Leck gesehen. Selbst die Röhren, welche die flüssige Luft verteilten, waren unbeschädigt.
Somit blieb nur der Lenkapparat zu reparieren und das war gerade die Hauptsache und mußte mit größter Sorgfalt geschehen. Kapitän Mors wollte mit Star und Lindo diese Arbeit verrichten.
„Ich erforsche unterdessen den neuen Planeten,“ rief der Professor begeistert, als ihm Kapitän Mors seine Absicht mitteilte.