Sie war dick, schwer, reichlich mit Kohlensäure gesättigt, aber sie ließ sich immerhin atmen.

Man hatte nur, wenn man längere Zeit diese Luft atmete, das Gefühl eines leichten Rausches, einer Beklemmung, aber diese wurde wieder durch andere Vorteile aufgehoben.

Der Planet war ja klein, viel kleiner als der Mond, er war eine Miniaturwelt und da mußten sich natürlich ganz andere Lebensbedingungen ergeben.

Hier mußte man ungeheuer hoch springen können, hier wog ein schwerer Mann nur so viel, wie ein kleines Kind auf der Erde. Das mußte dann die Arbeitskraft verdoppeln und verdreifachen.

Von außen mußte man arbeiten, um den Riesenmagneten wieder in Funktion treten zu lassen.

Kapitän Mors rief jetzt seine Leute herbei, die er nacheinander die Luft atmen ließ.

Da zeigte sich denn, daß die ehemalige Mannschaft des Unterseebootes die Luft absolut nicht vertragen konnte.

Die Leute taumelten umher, drehten sich im Kreise und benahmen sich wie sinnlos Betrunkene.

Aehnliche Symptome zeigten auch die meisten Inder und selbst Star, dem eisernen Mann, war die Luft höchst unangenehm, es überkam ihn ein Schwindel.

Dagegen vertrug Lindo die Luft vortrefflich und da Kapitän Mors zur Reparatur höchstens ein oder zwei Gehilfen gebrauchte, beschloß er, mit Lindo die Arbeit zu vollenden und mit dieser auf der Stelle zu beginnen.