Der Schaden wurde zunächst besichtigt und die Reparaturteile aus dem Innern des Fahrzeuges hervorgeholt.
Es war freilich ein recht unangenehmes Arbeiten, da man in die Kluft hinuntersteigen mußte. Der Krater zog sich seitwärts noch ziemlich tief in das Innere der Erde fort, dort, wo rabenschwarze Finsternis herrschte.
„So,“ sprach Kapitän Mors, als er sich mit Lindo zur Arbeit fertig machte. „Wir beginnen. Auf der Galerie des Weltenfahrzeuges aber müssen immer ein paar Wächter stehen, die die Umgebung im Auge behalten, damit wir vor unliebsamen Ueberraschungen gesichert sind.“
„Was meint Ihr denn, was es hier gibt, Kapitän?“ fragte Star, der diese Worte vernommen. „Ich habe auch schon überall umhergesehen, aber nirgends etwas Lebendes bemerkt. Der Weltenkörper ist ja so klein, hier gibt es wohl gar kein tierisches Leben.“
„Hast Du nicht die reiche Vegetation auf verschiedenen Stellen des Planeten gewahrt?“ fragte Mors. „Eine üppige Vegetation ist es, tropisch, wie in der Vorzeit der Erde. Wo sich solche Vegetation befindet, gibt es auch Tierwelt. Es fragt sich nur, in welchem Stadium sich dieser Planet befindet, aber das kann uns wohl der Professor sagen, der wird schon seine Beobachtungen anstellen.“
„In der Umgebung scheint alles tot und starr zu sein,“ meinte Star. „Da gibt es keine Vegetation, da sieht man nur zackige Felsenspitzen, ausgebrannte Krater, Klippen und Felsblöcke.“
Wenige Minuten später verließ Mors mit Lindo und einigen anderen Indern die Galerie des Weltenfahrzeuges.
Man benutzte eine Leiter, um die nächsten Klippen zu erreichen. Hierauf begann man die Umgebung des Absturzes zu erforschen.
Man sah nichts als Klüfte, ausgebrannte Krater, Steinmassen von den wunderlichsten Formen.
In einiger Entfernung donnerte der Vulkan und schleuderte seine glühenden Lavablöcke in die Höhe. Aber diese stürzten nicht in der Nähe der Landungsstelle herunter, von dort brauchte man nichts zu befürchten.