„Das ist in der Tat bedenklich,“ meinte Kapitän Mors. „Da müssen wir uns beeilen und noch eifriger arbeiten. Uebrigens eine Frage, bester Professor, können Ihre Instrumente den bevorstehenden Ausbruch genauer anzeigen?“

„Sicherlich,“ rief der Gelehrte. „Wenigstens dreißig Stunden vorher. Für die Zeit von vierundzwanzig Stunden könnte ich mich geradezu verbürgen.“

„Das ist gut,“ erwiderte Kapitän Mors. „Da möchte ich Ihnen einen Vorschlag machen. Sie sagen ja selbst, daß Sie in den Klüften des Feuerberges ein ganz bequemes Unterkommen fanden. Kehren Sie also mit Star und den Indern zu Ihren Instrumenten zurück und signalisieren Sie mir, wenn Gefahr droht. Sie brauchen ja nur einen Eisenstab mitnehmen und daran eine blutrote Fahne aufziehen, die könnte ich von hier aus gewahren. Im äußersten Falle der Not würde ich meine Reservemaschinen in Tätigkeit setzen. Es ist zwar gefährlich, aber in der Not könnte ich mein Weltenfahrzeug von dieser gefährlichen Stelle hinwegbringen. Aber, wie gesagt, es ist nur für den Notfall.“

Dagegen ließ sich nichts einwenden, denn dieser Ausweg war der beste.

Man versah sich also mit neuen Vorräten, die in reicher Menge vorhanden waren. Auf dem Weltenfahrzeug befanden sich Lebensmittel, die für einige Jahre reichen konnten.

Das Wasser auf dem kleinen Planeten war, wenn auch an manchen Stellen stark metallhaltig, doch an verschiedenen Stellen trinkbar. So brauchte man für den Bedarf an dem wertvollsten Lebenselement nicht in Sorge zu sein.

Star, van Halen und die Inder kehrten also nach dem Feuerberg zurück, um dort die Beobachtungen fortzusetzen.

Der Kapitän sollte im entscheidenden Moment gewarnt werden.

Dann war ja immer Zeit genug, das Weltenfahrzeug durch Anwendung der Reservemaschinen nach einer anderen Stätte zu versetzen, freilich war ein solches Gewaltmittel immer gefährlich.

War es aber dunkel, so sollte eine blutrote Laterne die Stelle der roten Fahne ersetzen.