Kapitän Mors wandte sich gegen das größte Ungetüm, während Lindo beherzt den Angriff des zweiten, kleineren Ungeheuers erwartete.

Im Moment, als Kapitän Mors sich gegen das schnarchende Ungetüm wendete, warf er einen flüchtigen Blick auf die Kluft, aus der die Ungetüme hervorgestiegen sein mußten.

Da gewahrte er noch etwas Bewegliches, da kam ein dritter Schlangenhals zum Vorschein, ein drittes Ungetüm kam röchelnd und schnarchend aus der Kluft hervorgekrochen.

Aber Kapitän Mors hatte keine Zeit, sich mit weiteren Beobachtungen abzugeben, er mußte handeln, die Gefahr drohte, sie war sogar aufs äußerste gestiegen.

Das riesige Ungetüm vor ihm richtete sich halb auf, der Schlangenhals schwebte hoch über Kapitän Mors’ Kopf, die Augen glühten und schillerten, das Tier selbst war vom Mond grell beleuchtet.

Jetzt hockte das Tier in einer sitzenden Stellung und suchte Kapitän Mors mit den viel kürzeren Vordertatzen zu fassen.

Aber Kapitän Mors war auf seiner Hut und es kam ihm zu statten, daß er sich auf dem kleinen Planeten mit größter Leichtigkeit bewegen konnte.

Blitzschnell wich er den Hieben der drohenden Tatze aus und sprang zur Seite. Dann blitzte das lange Messer, Kapitän Mors stieß es in den langen Schlangenhals des Tieres und zog den Griff der Waffe mit kräftigem Schnitt nach der Mitte der Brust hinunter.

Dunkelrotes Blut spritzte hervor, es war eine furchtbare Wunde, aber das Tier schien sich wenig darum zu kümmern.

Es schnarchte greulich, der lange Kopf auf dem Schlangenhals fuhr herab und wieder sah Kapitän Mors das fürchterliche Gebiß mit den drohenden Zähnen.