Es war aber vorauszusehen, daß die Elemente schneller arbeiteten, als die Menschenhand. Die Lava mußte hervorbrechen und das Weltenfahrzeug erreichen. Geschah dies, so wurde das geniale Wunderwerk in die glühenden Massen eingebettet und dann war es für alle Zeiten verloren.

Kapitän Mors holte jetzt den Professor, nicht um ihn arbeiten zu lassen, sondern damit van Halen die langsam empordringende Lava beobachtete.

Der Astronom konnte die Arbeitenden noch rechtzeitig warnen, damit sie sich mit ihm in das Weltenfahrzeug flüchteten.

War aber dann die Arbeit noch nicht getan, so mußte eben Kapitän Mors zum äußersten Mittel greifen, zu dem letzten Ausweg, der noch eine Rettung versprach, obwohl diese Hilfe das Fahrzeug und seine Insassen in die höchste Gefahr brachte.

Der Professor versah sich ebenfalls mit dem Lufthelm, und begab sich zu der schrecklichen Kluft.

Dort war bereits alles rötlich erleuchtet, der Widerschein der glühenden Lava, die langsam, aber unaufhörlich höher und immer höher drang, die zuletzt den unheimlichen Todeskrater überfluten mußte.

Dazu donnerte der Vulkan, man hörte sein Brüllen, man sah, wie die Lavablöcke durch die Dunstmassen heruntersausten. Man hörte das Aufprasseln der gewaltigen Massen, die auf dem steinigen Boden in tausend Stücke zersprangen.

Aber niemand hatte Zeit, einen Blick auf dies ebenso grausige, wie wunderbare Bild zu werfen. Die Sorge für das Weltenfahrzeug nahm alle Sinne in Anspruch.

Plötzlich kam der Professor zurückgerannt.

Seine Stimme klang dumpf und hohl in dem aus Metall und Glas bestehenden Helm. Er deutete mit der Rechten nach der Kraterkluft hinüber.