Stunden vergingen, ohne daß ein Wort zwischen den beiden Männern gewechselt wurde. Dann erhob sich Kapitän Mors und betrachtete die an der Wand hängenden Instrumente.

„Wir haben diesmal recht schnelle und glatte Fahrt,“ sprach er zu dem Gelehrten, der sich Notizen machte. „Die Luftzone der Erde ist überwunden. Wir befinden uns bereits im Weltenraum.“

Das Gesicht des Professors strahlte. Hastig arbeitete er an den Hebeln, welche die großen Schieber vor den dicken Glasscheiben bewegten.

Der eine Schieber schob sich langsam seitwärts und da konnte der Blick durch das dicke Glas in den Weltenraum hinausschweifen.

Schwarz war der Himmel, nachtschwarz, die Sterne funkelten nicht, sie standen da wie weiße, schimmernde Punkte, seitwärts sah man die gelbe, strahlenlose Scheibe der Sonne.

Es war ein wunderbares Bild und obwohl Professor van Halen es schon oft gesehen, verriet er dennoch neues Entzücken.

Auch der Mann mit der Maske sah gedankenvoll in die Tiefen des Weltenraumes.

„So, Kapitän,“ sprach van Halen nach einer Weile, „jetzt möchte ich darum bitten, daß das Weltenfahrzeug in dieser Zone kreuzt, treffen meine Berechnungen zu, so müssen wir in dieser Gegend den neuen kleinen Planeten entdecken.“

Mors griff sofort zum Telephon, welches den Beobachtungsraum mit dem Lenkraum verband. Er läutete und gab Star, der sich dort befand, seine Weisungen.

Das große Fahrzeug schien plötzlich zu zittern, aber dies geschah dadurch, daß Star den pfeilschnellen Lauf des Weltenfahrzeuges verlangsamte.