Nach kurzer Zeit fuhr es nur mit der Schnelligkeit eines mit vollster Geschwindigkeit dahinsausenden Schnellzuges.

Hierauf wendete es wieder und fuhr in anderer Richtung zurück, um bald danach eine neue Richtung einzuschlagen. Es kreuzte also im Weltenraum wie ein Schiff auf offenem Meere.

Dieses eigenartige Manöver gelang durch die Art und Weise, wie der Riesenmagnet bewegt wurde. Der wurde nach verschiedenen Richtungen gedreht und gewendet und damit konnte man die Bewegungen des Fahrzeuges regulieren.

„So ist es richtig,“ sprach Mors, als er die Instrumente eine Weile betrachtet hatte. „Ihr Wunsch ist erfüllt, Herr Professor, wir kreuzen jetzt in der von Ihnen als verdächtig bezeichneten Zone. Ich will nur wünschen, daß Ihre Beobachtungen zutreffen. Dann müssen wir ja den eigentümlichen Wanderer treffen, hoffentlich ist er zur Stelle oder wird doch bald erscheinen.“

„In der Tat,“ erwiderte van Halen zuversichtlich. „Sonst müßte ich mich in meinen Beobachtungen gewaltig irren. Bis jetzt habe ich mit meinen Berechnungen selten Täuschungen erlebt. Sind aber meine Berechnungen richtig, so müssen wir den unbekannten, geheimnisvollen Planeten binnen kurzer Zeit in nächster Nähe erblicken.“

Daraufhin wurde die Aufmerksamkeit verdoppelt.

Kapitän Mors wußte ganz genau, mit welcher Schnelligkeit Weltenkörper durch die unendlichen Räume dahinsausten.

Allerdings war das Weltenfahrzeug ausnehmend fest gebaut, aber es konnte schließlich zertrümmert werden, wenn es mit vollster Schnelligkeit gegen einen Weltenkörper sauste. Dann wäre dies Wunderwerk sicherlich in Atome zersplittert worden.

Wenn man aber auf der Erde den hier vermuteten Planeten noch nicht entdeckt hatte, mußte man ihn doch hier im Weltenraum sehen. Die Sonne mußte diesen geheimnisvollen kleinen Planeten bestrahlen und da hatte man auf dem Weltenfahrzeug Zeit genug, einem drohenden Zusammenstoß auszuweichen.

Und wieder vergingen die Stunden.