Am wunderbarsten aber sahen jene fledermausartigen Geschöpfe aus, die jetzt durch das Toben der Elemente aufgestört, zuweilen über den Kronen der Palmen oder der Riesenfarren auftauchten und mit sonderbaren gaukelnden Bewegungen hin- und herflatterten.

Es war jetzt gerade der kurze Tag und da konnte man diese Tiere durch Ferngläser genauer betrachten. Sie waren halb Vögel, halb Eidechsen und besaßen Flughäute wie die Fledermäuse, sowie große mit spitzen Zähnen besetzte Rachen.

Man konnte sogar im Weltenfahrzeug die schrillen Laute hören, welche die flatternden Ungetüme ausstießen. Sie wußten offenbar nicht, wohin sie sich wenden sollten und waren auch wohl durch das Licht der Sonne geblendet.

Dann aber verschwand wieder alles und es war, als ob sich ein dichter Schleier auf diese Landschaft legte. Aschenwolken verhüllten die Landschaft, sie senkten sich vom Vulkan herab und die Asche bedeckte die ganze Umgegend mit einer silbergrauen Schicht, die sich zuletzt zollhoch anhäufte.

Aber das war ein gutes Zeichen.

Kapitän Mors wußte, daß große Vulkanausbrüche gewöhnlich mit einem Aschenregen zu enden pflegen. So war es auf der Erde, so war es auch höchstwahrscheinlich auf dem neuen Planeten.

Er täuschte sich nicht, denn das fürchterliche Donnern ließ allmählich nach, das Krachen und Prasseln verstummte, der Boden zitterte nicht mehr so wie bisher, der Vulkan ging zur Ruhe.

Noch mußte man stundenlang ausharren und es wurde abwechselnd Nacht und Tag, aber dann konnte man das Weltenfahrzeug verlassen und sogar die Lufthelme zur Seite legen.

Freilich war die Luft noch immer dick und schwer, aber viel reiner als vor dem Vulkanausbruch, die ungeheuren Naturgewalten schienen die Wirkung eines Gewitters gehabt zu haben. Sie hatten die Luft gereinigt.

Dort aber am Todeskrater, wo das Fahrzeug gelegen, brodelte und kochte ein Feuersee, dort war die Lava hoch emporgestiegen, der Krater war vollständig ausgefüllt, später mußte dann diese brodelnde Masse erstarren.