Die Mannschaften des Weltenfahrzeuges betrachteten natürlich diese sich fast mit jeder Stunde vergrößernde Scheibe des Riesenplaneten mit gemischten Gefühlen.

Die einzigen, welche kaltblütig darüber dachten, waren die beiden Normannen, die ja schon mehrere Weltenfahrten mitgemacht hatten, dagegen verrieten die neuangeworbenen Inder trotz ihres sonstigen Mutes und ihrer Entschlossenheit jene abergläubische Scheu, die sich beim Anblick von etwas Fremdartigem nie ganz verbergen ließ.

Die Leute sahen alle auf Mors, aber als sie bemerkten, daß dieser ganz ruhig blieb, schienen auch sie ruhiger zu werden.

Vielleicht ergaben sie sich mit jenem Fatalismus, der den Orientalen eigen ist, in das Unvermeidliche. Aber sie meinten wohl im Geheimen, daß ihre Laufbahn hier ein Ende nehmen würde.

An Mors wagte sich niemand heran, denn vor diesem Manne empfanden die Leute bei aller Verehrung immerhin Scheu.

Deshalb gingen sie zu Terror, der freilich auch nicht viel gesprächiger als der Kapitän war.

Die neuangeworbenen Inder hatten einen der ihren zum Wortführer erwählt und dieser Mann wendete sich an Terror mit der Frage, wohin die Reise eigentlich ginge.

„Na, Ihr seht es ja, zu diesem Planeten dort,“ erwiderte Terror etwas knurrig. „Bei solchen Reisen, wie wir sie unternehmen, müssen wir immer auf Abenteuer rechnen. Der Kapitän hat übrigens gesagt, daß die Sache nicht viel zu bedeuten hat, und daß auf diesem riesigen Weltkörper dort sicherlich Luft und Wasser existiert. Na und wenn wir da auch ein Weilchen bleiben müssen, das schadet nichts. Der Kapitän hat schon ganz andere Dinge vollführt, der wird auch von da wieder loskommen.“

„Und wenn wir nicht wieder loskommen?“ fragte der Inder.

„Dann bleiben wir eben dort,“ erwiderte Terror. „Ich bin ganz zufrieden damit, wenn ich nur bei meinem Kapitän bin, alles andere ist mir gleichgiltig.“