Es schoß direkt aufwärts, aber nun verlangsamte sich die Bewegung nach vorwärts, dafür aber geschah etwas anderes, was nicht minder merkwürdig war.
Das Weltenfahrzeug geriet nämlich in schaukelnde Bewegungen, es war gerade so, als ob irgend etwas Geheimnisvolles, Starkes mit dem „Meteor“ spielte.
„Was ist das?“ rief Nelly, die sich tapfer festgehalten.
„Wir schwimmen,“ sprach Mors, „wir sind wieder aufgetaucht und da der „Meteor“ trotz seines ungeheuren Gewichtes, dank seiner Innenräume und der Behälter mit flüssiger Luft, leichter ist als Wasser, so schwimmen wir höchstwahrscheinlich auf der Oberfläche eines Jupiter-Gewässers.“
„Da mag es aber toll hergehen,“ meinte Terror, der eben an der Tür erschien. „Ich müßte mich sehr täuschen, wenn nicht ein fürchterlicher Sturm diesen Jupiter-See von Grund auf aufwühlt. Wir werden ja hin- und hergeschleudert, als ob unser Koloß eine Seifenblase ist.“
Mors sah wieder durch die kleinen Gucklöcher.
In wenigen Augenblicken überzeugte er sich, daß Terror Recht hatte.
Der „Meteor“ schwamm auf einer empörten See, die durch einen fürchterlichen Sturm aufgewühlt wurde.
Da sah man Wellen, gegen die die der irdischen Gewässer harmlos erschienen, Riesenwellen, die das sonderbare Fahrzeug wie einen Spielball hin- und herwirbelten.
Terror und der Professor waren jetzt auch an die Gucklöcher getreten, ebenso Nelly, die mit glänzenden Augen das Naturschauspiel einer unbekannten Welt bewunderte.