Bei diesem Schein sah man die noch immer außerordentlich unruhige Oberfläche der See, auch hörte man das Donnern einer entfernten Brandung.
Mors glaubte auch zuweilen durch die Gucklöcher Umrisse von Felsen und Hügeln sehen zu können, aber die Atmosphäre war sehr wenig durchsichtig.
So blieb denn vorläufig nichts weiter übrig, als daß man die Ruhestätte aufsuchte, aber Mors sorgte dafür, daß stets einige Wachen Ausguck hielten.
Als die Nacht zu Ende ging, gewahrte Mors, daß sich die Oberfläche des Jupitermeeres bedeutend beruhigt hatte.
Da drängte es ihn, hinauszugehen und die Luft dieser neuen, unbekannten Welt zu atmen.
Das war nicht unbedenklich, indessen hatte der Professor schon einige Beobachtungen gemacht und die feste Ueberzeugung ausgesprochen, daß die dicke Luft des Jupiter, wenn auch mit einigen Beschwerden, geatmet werden konnte.
Das Weltenfahrzeug lag ungefähr zur Hälfte in den Sand gebettet, aber die luftdicht schließenden Türen, welche nach außen führten, waren freigeblieben.
Mors öffnete die innere Tür und schloß sie wieder sorgfältig. Er wies jede Begleitung zurück, obwohl Nelly und van Halen ihn nicht verlassen wollten.
Hierauf öffnete der Kapitän vorsichtig die äußere Tür und versuchte, die Luft zu atmen.
Sie war dick, schwer, aber zu ertragen. Sie schien nur eine ungeheure Menge Kohlensäure zu enthalten. Dies verursachte die Empfindung eines leichten Rausches. Da aber der menschliche Organismus sehr anpassungsfähig ist, meinte Mors, daß sich seine Mannschaft auch daran gewöhnen würde.