Die Inder waren die letzten, die sich auf die Plattform hinauswagten.
Mors beobachtete diese Leute aufmerksam, denn er hatte schon bemerkt, daß die Inder ein wenig verzagt schienen.
Der Luftpirat staunte aber, als die Bewohner der indischen Gebirgswelt, nachdem sie kaum ein paar Blicke auf die Umgebung geworfen, sichtliche Freude verrieten.
Ihre Augen begannen zu glänzen, sie deuteten bald hier hin, bald dorthin, und machten sich auf die sonderbaren Formen der Hügel und Felsen aufmerksam.
Mors trat zu den braunen Leuten.
„Nun, was sagt ihr zu dieser neuen Welt?“ forschte er, die Inder betrachtend.
„O Herr,“ erwiderte der eine, der das Wort führte, „dieses Land ist uns schon bekannt. Das haben wir schon früher gesehen.“
„Nicht möglich,“ erwiderte Mors mit flüchtigem Lächeln. „Ihr habt doch noch keine Reise nach dem Planeten Jupiter unternommen?“
„Wir haben dieses Land auf den Bildern in unseren Tempeln gesehen,“ lautete die Antwort. „Es ist das Land, in welchem unser Gott Brahma wohnt. Es ist seine Heimat und deshalb sind wir glücklich. Dort aber, jene wassergefüllten Ringe sind die Eingänge zur Hölle, in welche die grasgrünen Teufel alle die hinabziehen, welche nicht an Gott Brahma glauben.“
„Der Henker hole euch mit euren grasgrünen Teufeln und eurem Brahma,“ murmelte Terror, der sich hier ganz und gar nicht behaglich fühlte. „Ich wollte, wir schwebten fünfzigtausend Meilen von dieser vertrackten Welt, anstatt daß wir hier im Sande eines unbekannten Ozeans liegen. Der Teufel weiß, wann wir hier wieder loskommen. Meinethalben kann mir der ganze Jupiter gestohlen bleiben.“