Höchstwahrscheinlich war die Flut gewesen, als der „Meteor“ strandete, denn in kurzer Zeit war alles in der Runde trocken. Man sah nur noch in der Ferne eine weißblaue Linie, die den Rand des Jupiterozeans andeutete.
Mors faßte einen kurzen Entschluß.
Gerätschaften fanden sich ja in Menge in seinem Fahrzeug und so ließ der Luftpirat seine Inder und Normannen mit Schaufeln über die Treppe auf den Sand hinabsteigen.
Sie sollten den feuchten, weißen Sand so viel als möglich bei Seite schaufeln und das Fahrzeug auf diese Weise befreien.
Mors vermutete nämlich, daß nicht die ungeheure Masse des Planeten es sei, welche das Weltenfahrzeug herniedergezogen, sondern elektrisch-magnetische Ströme, die unter der noch dünnen Kruste des Jupiter ihr Wesen trieben.
Alle legten mit Hand an, selbst Nelly schaufelte unverdrossen und in vier Stunden war rund um den „Meteor“ herum eine Rinne gegraben.
Die Flut war noch immer nicht zurückgekehrt, aber sie mußte sicherlich nach einigen Stunden kommen.
Mors hieß jetzt alle seine Leute wieder auf den „Meteor“ hinaufsteigen und sich in das Innere des Fahrzeuges begeben. Dann wurde der Magnet, der bis dahin nach oben gerichtet war, möglichst gesenkt, sodaß er sich auf die Sandfläche richtete.
Im nächsten Augenblick erhielt das gewaltige Fahrzeug einen mächtigen Ruck. Man hörte den Sand knirschen und im nächsten Augenblick schnellte das Weltenfahrzeug in die Höhe.
Terror war ganz außer sich vor Freude, als er dies bemerkte, dagegen schienen die Inder eher traurig, als freudig bewegt zu sein.