Mors hatte einen geschützten Platz gewählt, wo das Weltenfahrzeug zwischen zwei kolossalen Sanddünen ruhte.
Er vermutete nämlich, daß hier ungeheure Stürme tobten, Orkane von fürchterlicher Wut.
Dort, wo man sich befand, war das aber nicht zu befürchten, und so konnte man geschützt die Umgebung betrachten.
Der Professor und Mors verließen den „Meteor“ und erstiegen die nach dem Lande zugewendete Sanddüne. Von da aus betrachteten sie mit Fernrohren die Stachelpflanzen und die wunderbaren Erscheinungen am Himmelskörper.
Der kurze Tag, die kurze Nacht, die Phasenbildung der vier Monde und deren Erscheinen und Verschwinden war so großartig, daß man gar nicht wußte, was man alles bewundern sollte.
Dazu kamen fürchterliche elektrische Entladungen in den Wolkenmassen, die von Zeit zu Zeit das ganze Firmament bedeckten. Dann schien es, als ob sich eine ungeheure graue Masse über Land und Wasser herabsenkte.
Mors und seine Begleiter waren so in Erstaunen versunken, daß sie gar nicht auf die Mannschaft achteten.
Die Normannen nahmen alles mit Gleichmut hin und meinten, der Luftpirat, der so viel geleistet, würde das Fahrzeug schon wieder aus dieser fremden Welt hinwegführen. Auch einige Inder zeigten sich gleichmütig, aber die anderen standen immer zusammen, zischelten und flüsterten. Sie schwiegen aber, wenn jemand in ihrer Nähe vorüberging.
Von Zeit zu Zeit stiegen sie auch auf die Plattform und von dort auf die Düne, denn Mors hatte jedem seiner Leute freigestellt, die Umgebung des Weltenfahrzeugs in Augenschein zu nehmen.
Plötzlich bemerkte man dort, wo die merkwürdigen Felsen aufstiegen, etwas Sonderbares.