Man gewöhnte sich allgemach an die sonderbare Welt und es kam oft vor, daß die Insassen des Weltenfahrzeuges eine Strecke landeinwärts wanderten.
Mors warnte seine Leute, daß sie sich nur nicht in die Nähe der Geyser begaben, damit nicht etwa ein größerer Ausbruch Unheil anrichte.
Wenn es dunkel wurde, verschwanden die Wolken, dann leuchteten die Monde und die Sterne in schier überirdischem Glanze.
Der Professor meinte sogar, der Anblick der Geyser sei bei Mondbeleuchtung viel großartiger als bei Tage, da dann immer Wolkenmassen das Firmament verhüllen, und Nelly teilte seine Meinung.
Mors setzte jetzt unablässig seine Beobachtungen fort. Er trachtete danach, eine Stelle zu finden, wo sich größere Sandmassen befanden.
Am liebsten hätte er eine Wüste auf dem Planeten gefunden, denn der die Elektrizität hemmende Sand hätte ihm dann die Rückkehr in den Weltenraum gestattet.
Aber derartiges war nicht zu finden, und so mußte Mors schon seinem guten Glück vertrauen. Wohl aber hatte er Terror angewiesen, bei Gelegenheit kleine Aufstiege zu machen und zu sehen, ob irgend wo die Anziehungskraft des Planeten minder heftig wirkte.
Terror tat dies gern, denn er sehnte sich sobald als möglich von dem unheimlichen Weltkörper fort, er hatte nicht die geringste Lust, hier sein Leben zu beschließen.
Das war nicht etwa Furcht, denn die kannte Terror nicht, aber er meinte, man könnte anderes verrichten, als hier in dieser fremdartigen Welt das Dasein zu vertrauern. Abenteuer wollte er haben, hier erschien ihm alles zu eintönig.
Der Abend nahte, als Nelly wieder nach dem Reich der Geyser hinüberwandelte. Sie hatte das schon öfters getan und konnte sich gar nicht daran satt sehen, besonders gefiel es ihr, wenn im Mondschein die natürlichen Fontänen emporsprudelten.