Der Zuruf galt den Indern, denn trotz ihres unheimlichen Aberglaubens wollte Mors diese Leute erhalten.
Er selbst aber sprang schnell entschlossen auf den Rand eines Felsenringes, in dessen Innern das Wasser langsam emporstieg. Er wußte ja, was kommen würde. Das Wasser, welches bis jetzt emporgedrungen und nur eine mäßig warme Temperatur besessen, begann jetzt zu kochen.
Aber die Inder hörten nicht auf die Stimme des Kapitäns, wenigstens nicht die drei, welche das Opfer vollziehen wollten.
Nur die beiden, welche gebetet hatten, erreichten noch im letzten Augenblick einen Felsblock, an dem sie hinaufkletterten und sich anklammerten. Der Brahmane und seine beiden fanatischen Genossen wälzten sich schreiend in den heißer und heißer werdenden Fluten.
Mors hatte jetzt mit sich selbst zu tun, denn es galt ja, den kochenden Wassermassen auszuweichen.
Seine eiserne Kaltblütigkeit kam ihm da sehr zu statten.
Mors lief, Nelly tragend, immer auf dem Rand des ausgedehnten Felsenringes herum.
Er mußte immer in Bewegung bleiben, denn das Wasser sprudelte bald hier bald dort. Kochende Massen schossen von den Felsen herunter und zeitweise war alles in Dämpfen eingehüllt, so heiß, so glühend, daß man kaum zu atmen vermochte.
Mors hörte, wie die beiden Inder, die sich gerettet hatten, laut schrieen und jammerten.
Sie flehten zu Brahma, aber als von diesem Gott keine Hilfe kam, wurden die Männer in ihrem Aberglauben schwankend. Sie schrieen jetzt zu Mors, daß er ihnen helfen solle.