Zweifelnd sah sie auf Gargi:
„Bist du ein Europäer?“
Er hob die Schulter nur:
„Nein, ich bin Asiate, gehorche den Sitten Asiens, in wenig Wochen zergeht der ganze Irrenkerker hier, ganz klein und schmutzig, an unserem Horizont für immer. Und jedes Jahr nur kreuzt meine Jacht herüber und bringt dir Charmion mit.“
Sie atmete auf, zu glücklich — müd, um viel zu fragen.
Sobald der Lungenschuß verheilt war, fuhr Horus mit Sibyl nach England, ließ sich dort so rasch wie möglich trauen, dann kehrten sie auf den Kontinent zurück.
In Hamburg lag schon die milchweiße Jacht unter Dampf bereit.
Sie eilten über den Kai, Horus und Gargi, am Ende ihres weißen Traums.
Zwischen sich, eingeschlossen in ihres Ganges morgenländischen Guß, entführten sie den „Elf von einem großen Stern“ in seine neue Heimat.
Ringsum barsten Beete von Sirenen, vomierten üble Trichter von Geheul in eine widerwillige Luft, gleich einem Unding, das sich selbst bejammert. Schneller schritten sie dahin, fast laufend schon, und wie Horus, im Andrang seines Herzens bei der Ankunft von Bord gesprungen war, so breitete er jetzt, den Landungssteg schon unter sich, die Arme weit der süßen Freiheit Asiens zu — und — fühlte sich gepackt an diesen liebesoffenen Armen, zurückgehalten, wie das erstemal.