Am Ende des Abends ergab sich aus dem Notizbuch des Drillings, daß der Marqueß of Kar and Kinstone im ganzen acht Hostesses und Prinz Strasyboulos Argyropoulos deren sieben heute zu Tisch geführt hatte.

Horus glitt an lungernden Baronen, an Epheben von den Aasfeldern der Zivilisation vorbei, quer durch den Raum zum Kamin, wo Linda Bordone wie hingeweht saß, neben dem schönen Archangelo Cavadini.

Die gebauschte Gaze ihres Kleides strebte in Flatterschlägen eines jungen Huhnes an ihm hinauf:

„450000 Tausend bar, mehr kann ich von Onkel Barnabas nicht herauspressen,“ und sie versuchte in der trockenen Spannung dieses eisigen Schlußschachers nach vier verpürschten Saisons ihrem armen Stimmchen das arglose Zwitschernde zu wahren, zu dem jungfräuliches Dahinblühen, eine noch aufrechte Forderung aus der verflossenen Generation her, sie verpflichtete.

„Die Differenz ist ja nur 50000,“ ihre hübsche zitternde Hand berührte leicht seinen Arm.

Wie eine gereizte Maus ließ er seinen Bizeps unter ihren Fingern aufschnellen. Dann fiel ihm ein, wie er das hier doch eigentlich gar nicht mehr nötig gehabt hätte. Verschwendung. Aber er konnte es nun einmal nicht lassen.

„500000 bar,“ und seine Stimme war um so kälter und härter.

„Als angehender Politiker,“ fuhr er fort, „wäre es überhaupt für mich vorteilhafter, noch nicht gebunden zu sein — aber sollte ich mich entschließen — wir, die wir für ein größeres Italien kämpfen, für den Genius der Rasse ...“

„Ist denn Genia der Genius der Rasse,“ zischte sie plötzlich kalt wie Metall.

„O, wie töricht sind unsre Männer, immer auf diese Fremden hereinzufallen. All ihr Geld brauchen sie für sich allein, der Mann darf nicht einmal das Auto mitbenützen, und raucht er im Schlafzimmer eine Zigarette, so lassen sie ihn verhaften.“