Da hielt Emil plötzlich mit dem Reiben inne, schlug sich mit der Hand auf seinen kleinen fetten Schenkel und rief im schnellsten Tempo: »Verflucht! verflucht! verflucht!« als ob er sich außerordentlich amüsiere.

Gastelmeier sah sich erstaunt nach dem Gefühlsausbruch hinter seiner Schulter um und blickte in ein Gesicht, das einem wohlgenährten kleinen Faun anzugehören schien.

»Weshalb amüsieren Sie sich denn so?« fragte er den ausgelassenen Jüngling. Es wurde ihm unter Emils Händen unbehaglich.

»Ich dachte mir nur so,« antwortete Emil und sah unglaublich spöttisch aus.

»Das ist einmal Emils Art so,« sagte resigniert die Mutter.

›Eine sonderbare Art,‹ dachte Gastelmeier.

»Emil,« sagte das junge Mädchen, »sei nicht albern und betrag' dich vernünftig.«

»Betrag' du dich,« war die Antwort.

»Du hast wieder so ein Gesicht gemacht, daß man glaubt, du mokierst dich über die ganze Welt,« fuhr sie fort, ohne sich im geringsten um die Anwesenheit des Mieters zu kümmern. »Du wirst einmal von irgend wem eine Ohrfeige bekommen.«

»So,« war die gemütliche Antwort.