Und draußen in der Küche schwamm der Goldkarpfen, das schöne Weihnachtstier, und freute sich seines Lebens im Wasserschaff.

»Ich danke dir, kleine Olly,« sagte Gastelmeier zärtlich, und umarmte seine junge Frau in ganz fideler Stimmung.

»Ist nichts zu danken,« erwiderte sie ihm ehrlich. »Ich kann nichts dafür.«

»Desto besser,« meinte er.

»Mimm, mein armes Jüngelchen,« so nannte sie ihn, und sie drückte ihr Gesicht an seinen Hals, »es ist ein großes Unglück für dich, daß du mich geheiratet hast.«

»Dummes Zeug!« sagte er.

»Ganz gewiß – du thust mir leid.« Sie sagte das zärtlich und wie überlegen zu ihm, so einfach, daß es ihm einen wunderlichen Eindruck machte. Es war, als wenn wieder eine dunkle Wolke über die Sonne, die eben erst aus dem Nebel gekrochen, hingezogen wäre.

»Du bist so heiß und so erregt, Olly,« sagte er besorgt.

»Ein bissel erkältet.«