»Nein, nein, nein!« rief ich entsetzt. »Ich wollen nicht London nach Antwerpen, ich wollen bezahlen Antwerpen nach London. Ich wollen nur bezahlen, ich wollen nicht reisen; habend schon gereist vom Kontinent nach England. Bezahlen! Antwerpen nach London. Verstehen Sie?«
»Aber der Kuckuck, Sie sind ja in London!« Er sah mich besorgt an. Es ging ihm ein Licht auf: mit mir war es offenbar nicht ganz richtig.
»Das der Fehler, mein Herr!« sagte ich, mich innerlich zur Ruhe ermahnend. »Ich in London, habend nichts bezahlt am andern Ende, und wünschen zu bezahlen Passage, Überfahrt. Verstehen Sie? Antwerpen, London!«
Er streckte jetzt den Kopf aus dem Schalter, um mich deutlicher zu sehen. Solche Leute waren ihm noch nie vorgekommen. Er hatte sichtlich begriffen und wurde freundlich.
»Na nu!« sagte ich fast schmeichelnd, indem ich einundzwanzig Franken auf das Zahlbrett legte.
»Ja, lieber Freund,« sagte er nach einer langen Pause, in der er mich vollständig eingesogen hatte, langsam und sichtlich bemüht, verstanden zu werden. »Wir verkaufen hier keine Billette für die Fahrt von Antwerpen nach London. Da müssen Sie wieder nach Antwerpen fahren, und ich glaube, es wäre für Sie das beste. Oder wenn Sie mit dem Kapitän des Schiffes sprechen wollten; vielleicht nimmt der Ihr Geld. Hier können wir's nicht brauchen.«
»Aber der Teufel! Wo finde ich den Kapitän in dieser großen Stadt?« rief ich erregt.
»Sie brauchen nicht zu fluchen, wackerer, junger Mann,« antwortete der Kassier, sanft den Kopf schüttelnd; »Sie sind eine Merkwürdigkeit. Wenn ich Zeit hätte, würde ich Ihnen suchen helfen. Jack, wo ist Kapitän Brown?«
»Er sitzt drüben im Goldenen Drachen!« piepste eine dünne Jungenstimme aus einer Ecke des Bureaus.
»Haben Sie's gehört? Haben Sie verstanden? Drüben über der Straße, unmittelbar über der Straße! Im Goldenen Drachen. Brown wird Ihr Geld schon nehmen, wenn Sie ihm zusprechen. Adieu!«