In einem kleinen Nest wurde von Mrs. Wendlands Diener serviert, genau so erhaben und feierlich in dem Bauernwirtsgarten wie daheim.

Es machte den Eindruck als ignorierte der ausgezeichnete Mann einfach den Wechsel der Umgebung. Unnahbar für alles, nur für die Würde des Hauses nicht, manöverierte er mit der ländlichen Suppenschüssel auf eine großartige Weise.

Von da fuhren sie am Nachmittag mit der Bahn bis zu einem Vorort Münchens, mitten im Wald gelegen, am steilen Ufer der Isar.

Das ferne München lag in einer leuchtenden Dunstwolke. Und dieser Dunstwolke zu rauscht die Isar, einen lebendigen, starken Gebirgshauch mit sich führend.

So nah einer Großstadt war kein frischeres, ursprünglicheres Fleckchen Land zu finden, um ein stilles, in die Natur eingewachsenes Heim zu gründen.

Nur wenige, durch bequeme Wege abgeteilte Waldparzellen, hatten ihre Eigentümer schon gefunden. Hie und da lugte aus dichtem Buchengrün ein rotes Dach.

Henry Mengersen kannte die Gegend noch nicht und war von der Eigenartigkeit der Landschaft ganz überrascht.

„Jetzt werden wir dem guten Philosophen über den Hals kommen,“ sagte Mrs. Wendland. „Ist ihm sehr recht, er lebt zu bequem.“

„Nein — nein, er weiß schon,“ sagte Frau Lu.

„Natürlich diese beide sind immer unter einander einverstanden. Wir wollten ihn doch überraschen.“