Von vollendeter, junger Schönheit war ihr Körper. Ein Geschenk, eine herrliche Erfahrung.

‚Dem Schöpfer Dank, daß das Mädchen so leichtsinnig war, daß sie ihrer großen Schönheit froh werden wollte, und daß sie ihn gewinnen wollte — alles beiseite werfend.

Unerhört raffiniert ist ein kluges Weib, das auf Beute ausgeht.

Diese rührende Gestalt, dieser Ausdruck des völlig bleichen Gesichts!‘

Als Künstler nahm er das Eigentümliche ihres Wesens bereitwillig auf, als Mensch fühlte er sich davon fast abgestoßen. Er sah als Mensch tiefer.

Er empfand das Märchenhafte.

Aber welchen Wert hatte das?

Kann ein Weib, das so rücksichtslos wirbt und auf sein Ziel losgeht, wahr sein?

Wie steht das in Einklang mit solcher Reinheit der Bewegung, solcher Unantastbarkeit? …

Lächerlich!