Die beiden jungen Männer, der Schriftsteller und Henry Mengersen verhielten sich bisher passiv. Der Schriftsteller hatte den Blick selten von Mrs. Wendland gekehrt.
„Kann so bleiben,“ murmelte er ein paarmal vor sich hin, „kann so bleiben.“
Henry Mengersen war, wie es schien, ein wenig verstimmt.
Mrs. Wendland hatte Doktor Frey und seine beiden Mädchen veranlaßt, mit ihr auf den Balkon hinauszutreten.
„Alles angeweiblicht — für Weiber!“ — sagte Henry Mengersen zum Baron gewendet. „Jawohl, Eisenbahnen bauen! O teure Mistreß, versuchen Sie’s mal.“
„Na,“ meinte der Baron, „Sie Tiger, das sagt man doch bloß. Und übrigens, ich habe nichts gegen das Ewig-Weibliche hier um diesen Tisch. Reizende Kerlchen — was?“
Er zwinkerte und deutete mit diesem Zwinkern auf die verlassenen Plätze der beiden Mädchen.
„Nicht übel, die eine ist mir schon bekannt, ein sonderbares Huhn.“
*
Zum Souper kleideten sich die beiden Mädchen in ihre duftigen langen Gewänder und es fiel ihnen wie ein Stein vom Herzen, als sie sich so schön sahen. Die Vornehmheit bedrückte sie nun nicht mehr.