Da blieb die Schopenhauern, die war aber nicht mit zugegen. Zu der schickte die Frau Rätin und ließ sagen: »Eine schöne Empfehlung und ob die Frau Schopenhauern und die Fräulein Adele ihr die Ehre geben wollten, in der Frau Rätin ihren Garten zum Bratwurstfest zu kommen, und ob sie die Güte hätten, ein paar Teller, aber viele Gläser und viele Gabeln und ein paar Messer dem Ueberbringer mitzugeben.«
Es war also von jetzt an der Garten der Frau Rätin – und das fiel niemand auf – nur dem Rat fiel es auf.
Und es gab an diesem Abend wirklich Bratwürste im Garten, dem Rat brauchte das Wasser nun nicht mehr im Munde zusammenzulaufen.
Ueber die Verwendung des Gemüses und des Obstes konnte er sich nun beruhigen. Darüber saßen sie an diesem selben Abend schon zu Gerichte; die Frau Rätin trieb einen wahren Handel. Zu einer gewissen Zeit sollten Apothekers beginnen, sich den Salat zu holen und die Mohrrüben, und zum Einmachen konnte die Schopenhauern bekommen, was es für sie gab; die Müllersch und die Kirstens und die Kummerfelden sollten alles, was die Rats nicht brauchten, seiner Zeit sich für ein billiges erstehen.
Und nun sangen sie an diesem Abend alle:
»Wenn einer einen Garten hat.«
Nur der Herr Rat sang nicht mit.
Ein wunderschönes Fest, das so wie vom Himmel herabgefallen war.
Die Frau Rätin sagte: »Wahrhaftig, so ein Garten ist mir doch immer abgegangen.«
Der Apotheker und der Kupferstecher sprachen dem Hausmuff zu, als die Würste noch in der »Armbrust« nicht fertig gestopft waren – und der Apotheker brachte verfrühte Trinksprüche aus, die alle den geheimnisvollen Kauf des Herrn Rat in der Mache hatten.