„Wie man’s nimmt,“ meinte Röse. „Sie war so schlimm auch wieder nicht. Man muß die Dinge nicht schwer nehmen; dann sind sie nicht schwer.“
„So, Ihr betrügt den lieben Herrgott, Ihr Tausendsapperloter? Dann macht’s nur so fort. Seht Ihr, da sind wir ja schon.“ Sie standen vor dem römischen Haus.
„Habt Ihr schon gefrühstückt?“
„Noch nicht, Hoheit, wir haben erst Gesundheitsthee getrunken!“
„So fehlt Euch etwas? Wart Ihr krank?“
„Nein, uns fehlt gar nichts, wir trinken nur so.“
„Das läßt sich hören,“ sagte Karl August lachend. „Kommt mit und frühstückt bei mir.“
Die Mädchen sahen sich bedeutungsvoll an, ungefähr mit dem Ausdrucke, als wollten sie sagen: Da hätten wir ja wieder einmal etwas zu erzählen; aber dieser einverständliche Blick verhinderte sie nicht, sich wieder unterthänigst und vollendet zu verneigen und damit ihre Bereitwilligkeit anzudeuten, daß sie mit Vergnügen die Ehre annehmen würden.
„Dann also vorwärts; ich bin hungrig, bin auch solch ein Frühauf wie Ihr.“
Und sie gingen miteinander, der Fürst zwischen den beiden schönen Kindern, die Stufen zu dem weißen, in der Sonne leuchtenden Hause hinauf.