„Ist das sicher?“

„Ganz sicher.“

„Dann guten Abend, werter Freund. Gott behüte Euch!“

„Und sei auch mit Euch, Meister!“

De Coninck ließ den Zunftgesellen zu seiner Frau zurückkehren und entfernte sich aus dem Hause. So gelangte er zu einer prächtigen Wohnung bei der alten Halle. Er klopfte an, und die Tür wurde geöffnet.

„Was wollt Ihr, Vlaeme?“ fragte der Diener.

„Ich wünsche Herrn von Montenay zu sprechen.“

„Ja, habt Ihr aber auch keine Waffen? Man kann Euch nicht trauen.“

„Was kümmert das Euch!“ meinte der Obmann; „geht und sagt Eurem Herrn, daß De Coninck ihn sprechen will.“

„Herr du mein Gott! Ihr heißt De Coninck; dann kommt Ihr sicherlich in böser Absicht!“ Damit lief der Diener eiligst nach oben und kam nach einigen Augenblicken zurück.